dca <DCA Das Immunvitamin>
 
 

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Indikationen und Kontraindikationen

Dies Site richtet sich ausschließlich an Professionelle des medizinischen Heilgewerbes. Wenn Sie Patient sind, suchen Sie einen in der Arbeit mit DCA lizensierten Arzt oder Heilpraktiker über unsere Websuche auf.

 

 

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Die Wirkung der Desoxycholsäure lässt sich gut in Indikationsgruppen einteilen, welche jeweils Krankheitsgruppen umfassen, die nach dem selben Prinzip auf DCA reagieren. Befassen Sie sich mit einer Erkrankung, welche nicht auf dieser Website aufgeführt ist, dann können Sie den Sinn eines Einsatzes von DCA über die Logik dieser Indikationsgruppen-Zuordnung abwägen.

1. Exzellente Wirkung: Virale Entzündungen mit lokalem Herd
Krankheitsbeispiele: Herpes, Nervenentzündungen, Gürtelrose, Windpocken, frischen Warzen, Mumps oder Sehenscheidenentzündung
Praxis: Schmerzfreiheit und Abschwellung ist hier nach 12-24 Stunden zu erwarten, eine Ausheilung in 2-3 Tagen.

2. Gute Wirkung: Frische anaerobe bakterielle Entzündungen
mit lokalem Herd

Krankheitsbeispiele: Harnblasen- oder Nierenbeckenentzündung, Wundentzündungen und „grippale Begleitentzündungen“ wie Mittelohrentzündung oder Mandelentzündung
Praxis: So lange wie sich nur wenig Eiter gebildet hat, reagieren bakterielle Entzündungen so gut wie virale.


3. Eingeschränkte Wirkung: Krebs

Krankheitsbeispiele: Mamma-Carcinom, Lymphdrüsenkrebs
Praxis: Partielle, jedoch klare Erfolge werden bei Krebs erzielt, da es sich hier bei bestimmten Krebsarten um lokale angesäuerte Krankheitsherde handelt. Dies jedoch nur bei bestimmten Erkrankungsbildern und bei vorher nicht (oder wenig) konventionell behandelten Patienten.


4. Symptomheilung möglich: AIDS
Krankheitsbeispiele: ARC (Aids Related Complex), LAS (Lymphadenopathie-Syndrom)
Praxis: Bestimmte Krankheitsausprägungen des beginnenden Erkrankungsbildes von AIDS liegen im Indikationsspektrum von DCA - Heilungen wurden in Einzelbefunden auch berichtet. Hier ist aber noch Forschung vonnöten (siehe Einzelindikationen). In der zweiten Hälfte des Vollbildes AIDS ist DCA jedoch völlig machtlos.


5. Unterstützende Wirkung: Vegetative „Disharmonien“
Krankheitsbeispiele: Verdauungsstörungen, Blutdruckstörungen, Gallenflussstörungen, etc.
Praxis: Sie weden gelegentlich von DCA vorübergehend gebessert. Diese Effekte entstehen aufgrund der hormonalen Wirkung von DCA, sind aber keine Indikationen, da die Ursache i. d. R. woanders liegt.

6. Keine Wirkung: Viele Krankheiten ... auch bei Grippe
Krankheitsbeispiele: Influenza (kein lokaler Herd), Rinderwahn (Prionen als Erreger), Pilzerkrankungen (Mykosen als Erreger), TBC, Lungenentzündung, Pest, Lepra (alles aerobe Erreger), Malaria, Typhus, Cholera oder das Gelbfieber (andere Immunteile gefragt)
Praxis: DCA hat KEINE Wirkung.


7. Problematische Wirkung: Rheuma und Autoimmunerkrankungen

Krankheitsbeispiele: Rheumatische Beschwerden
Praxis: Problematisch ist DCA bei allen Krankheiten, wo (mittlerweile) eine überschießende Immunantwort das Problem selbst darstellt. Rheuma oder autoimmune chronische Erkrankungsprozesse können sich für 1-2 Tage vorübergehend verschlechtern, kehren dann aber in den vorigen Schlummerzustand zurück. Bestimmte chronifizierte Krankheiten (meist verschleppte unausgeheilte Entzündungen) können jedoch über eine Erstverschlimmerung stufenweise ausgeheilt werden.


8. Kontraindikation: Allergien, Asthma und Neurodermitis
Krankheitsbeispiele: Allergien, Asthma, Lupus Erythematodes, Gicht oder Neurodermitis.
Praxis: All diese Erkrankungen basieren auf unadäquaten Immunreaktionen des Körpers. DCA wirkt hier nur verstärkend auf das Krankheitsbild (vorübergehende Verschlimmerung der Symptomatik für 1-2 Tage) und kann diese Krankheiten (im Gegensatz zur Gruppe 7) nicht abheilen. Hier helfen die DCA-Antagonisten Kortikoide.



Liste wichtiger Indikationen für DCA




Akne

Akne ist eine Sammelbezeichnung für mannigfaltige Formen der unreinen Haut. Es ist im Grunde nichts anderes als kleine Entzündungen in der Haut. Akne Vulgaris zum Beispiel kann durch hormonelle Probleme und Umstellungen in der Pubertät entstehen, eine Reaktion auf eine schlechte Ernährung sein und etliche andere Entstehungsgründe haben.

Akne aller Formen ist mit DCA durchaus erfolgreich behandelbar, aber eine Abheilung ist nicht lange haltbar, da die Ursache meist nicht im absoluten, sondern nur im relativen DCA-Mangel liegt. Wenn wir zum Beispiel die Akne in der Pubertät nehmen, dann haben wir hier einen Überschuss an den DCA-Antagonisten Androgenen Progesteron oder Cortison, womit die selbe Menge DCA im Blut nun durch kompetitive Verdrängung an den Makrophagenrezeptoren weniger wirksam ist. Der Hebel für eine dauerhafte Behandlung ist also woanders zu suchen als bei einer Akutbehandlung mit Desoxycholsäure.




Angina

Eine meist bakterielle (oft Streptokokken), selten virale Entzündung und Schwellung der Mandeln sowie ihrer Umgebung. Eine Mandelentfernung ist heutzutage manchmal der einzige Weg um aus dem Teufelskreis erfolgloser Behandlungen mit Antibiotika herauszukommen. Aus immunologischer Sicht ein schlechter Weg, da es sich um ein lokales Abwehrzentrum zu handeln scheint.

DCA wirkt hier exzellent, Heilungsbeginn in rund 6 Stunden. Die Behandlung muss jedoch am ersten Tag in der reversiblen kurzen Entzündungsphase erfolgen, da sonst durch Vereiterung der Herd-pH-Wert zu sehr steigt. Danach ist nur noch ein stufenweiser langwieriger Abbau des Krankheitsherdes möglich.




Bindehautentzündung und Gerstenkorn

Wenn wir uns mit den Augen des Menschen beschäftigen, dann werden uns als sehr häufige Erkrankungen das Gerstenkorn und die Bindehautentzündung (Konjunktivitis) begegnen. Die Ursachen der Bindehautentzündung (Konjunktivitis) und des Gerstenkorns sind mannigfaltig und unterschiedlich.

Ein Gerstenkorn kann leicht durch Staub oder kleinste Fremdkörper im Auge ausgelöst werden, genauso wie durch Zugluft. Ein Gerstenkorn scheint in der Anfangsphase gut auf DCA zu reagieren. Es gibt hier jedoch nicht viele Befunde, da es sich hier um eine recht kurzzeitige und harmlose Erkrankung handelt.

Eine Bindehautentzündung der Augen kann auch durch Bakterien, Viren, Staub oder als Allergie entstehen. Die Virusvariante kann sich als recht ansteckende Krankheit ausbreiten. Es ist unsicher, ob hier DCA eine erfolgreiche Behandlung ermöglicht.




Drüsenentzündungen

Drüsenentzündungen (Mumps, Zytomegalie, Lymphkontenentzündungen) sind oft virale Entzündungen, welche initial eiterfrei oder eiterarm verlaufen. Sie reagieren auf DCA a priori gut, da sie oft eine dichtere Ansammlung von Abwehrzellen haben, und im Gegensatz zu manch großen Organen sauer genug reagieren.

Gute Ergebnisse wurden in Einzelfällen bei Lymphknotenentzündungen (auch bei HIV-Patienten) eingefahren. Exzellente Heilwirkungen gab es häufig bei Mumps (Entzündung der Ohrspeicheldrüsen). Hier verschwinden die Schmerzen über Nacht, die Schwellung geht zurück, eine frappierend schnelle Heilung erfolgt.




Gehirn(haut)entzündung

Gehirnentzündung (Encefalitis) und Gehirnhautentzündung (Meningitis) sind meist durch Viren (FSME, Zeckenübertragung), aber auch Bakterien, Pilze und Protozoen (Bilharziose) bewirkt.

Es gibt hier eine exzellente Wirkung bei viralem Ursprung. In einigen Fällen wurden fantastische Heilerfolge bei der Zeckenencefalitis befunden. Was eine Wirkung bei bakteriellem Ursprung angeht, so wird sie in einem gewissen Rahmen angenommen, wurde aber nicht überprüft.




Gürtelrose

Die Symptome der Gürtelrose sind heftige Schmerzen in einem Nervenast (Brust oder Gesicht), sowie eine Aussaat von Bläschen und postherpetische Schmerzen (Neuralgie). Die Ursache ist der Varizella-Zoster-Virus, identisch mit dem Erreger der Windpocken. Meistens ist es ein Aufbegehren der seit der Kindheit vorhandenen Windpockenviren.

Neuralgien bei Beginn oder nach der Infektion sind bei prompter DCA-Behandlung unbekannt. Bereits vorhandene Schmerzen verschwinden umgehend, die Bläschen erblassen und trocknen in rund zwei Tagen ein. Es gibt hier statistisch signifikante klinische Versuchreihen, u. a. eine mit 60 Patienten. Die Dauer der Abheilung von Gürtelrose liegt bei 2-5 Tagen, was kleinen reproduzierbaren Wundern gleichkommt.




Harnwegsentzündungen

Hier geht es um die Gruppe der Krankheiten wie Harnblasenentzündung (cystitis), Nierenbeckenentzündung (pyelitis) oder Nierenentzündung (nephritis). Die Erreger sind meist Bakterien, manchmal auch Viren. Es sind gängige Erkrankungen, welche bei Frauen wegen ihres Körperbaus und auch der oft aktuellen bauchfreien Mode gehäufter auftreten.

Es ist eines der klassischen Heimspiele für DCA-Behandlungen. Wird DCA am Tage der Erkrankung eingesetzt, so geht der Schmerz innerhalb eines Tages zurück, der Harn klärt sich. Die Heilungserfolge sind hier teils spektakulär. Unter 21 untersuchten Probanden einer Kleinstudie gab es 100% Heilungserfolge.




Herpes

Der Erreger des Herpes, welcher vornehmlich das Gesicht (Subtyp 1) oder die Genitalien (Subtyp 2) befällt, ist der Herpes-Simplex-Virus.

Es ist eine der besten Indikationen für DCA. Lange Versuchsreihen mit bis zu 400 Probanden zeigten exzellentes Ansprechen auf DCA. Die Reaktivität des ganz frischen Herpes schwankt zwischen 12 bis 24 Stunden im Hautbereich oder an der Grenze Haut-Schleimhaut, bis hin zu vier Tagen im Schleimhautbereich – gerechnet vom Behandlungsbeginn bis zur vollen Beschwerdefreiheit und Eintrockenen der Bläschen.




HIV-Erkrankungen (AIDS)

Das Acquired Immune Deficiency Syndrome wird herbeigeführt durch das HIV-Virus (Human Immunodeficiency Virus, auch LAV, HTLV-III). Im Falle von AIDS stecken wir uns durch eine Serumsinfektion (Blutübertragung, Geschlechtsverkehr) an.

Zuerst fallen wir in eine erste äußerliche mit nur geringfügigen Symptomen „wenig spektakuläre“ initiale Erkrankungsphase, die Akutphase. Das Virus sucht sich Wirtszellen, und beginnt sich immens zu vermehren. Unsere Abwehr reagiert jedoch umgehend und drängt das Virus alsbald zurück. Doch auch wenn das Immunsystem diese erste Schlacht erfolgreich geschlagen hat – der Krieg hat erst begonnen. In diesem Körper-Weltkrieg hat der Gegner drei unfaire Vorteile:

1 Das AIDS-Virus hat eine schier unglaublich hohe Vermehrungsrate.
2 Das HIV-Virus repliziert sich nur relativ ungenau, was zusammen mit seiner starken Vermehrung eine unglaublich hohe Mutationsrate ergibt. Die fortwährende Mutation des AIDS-Virus im Körper macht die Viruserkennung schwer.
3 Der dritte Vorteil des Angreifers ist jedoch der gravierendste. Das HIV-Virus befällt auch direkt Immunzellen und zerstört sie. Hinsichtlich des spezifischen Immunsystems bedeutet es, das die Killerzellen bei einer gravierenden Dezimierung der T4-Zellen keine Antigen-Daten mehr erhalten, womit das spezifische Immunsystem zusammenfällt. Parallel wird durch die direkte Vernichtung von Makrophagen das unspezifische Immunsystem ebenso von Anfang an geschädigt. Sind beide Immunsysteme zu einem Großteil zusammengebrochen, so vermehrt sich das AIDS-Virus explosionsartig im Körper, und der Patient bildet das Vollbild der AIDS-Erkrankung aus - und stirbt.

Um die Eingriffsmöglichkeiten von DCA zu erkennen, müssen wir hier sehr klar die einzelnen Erkrankungsphasen unterscheiden. Die Akutphase (einige Wochen) wird (wenn überhaupt) von Symptomen wie Lymphknotenschwellungen und infektiösen Hautausschlägen begleitet, womit hier ein Eingreifen der DCA durch eine lokale Symptomatik begünstigt wird. In der symptomfreien Phase (2-15 Jahre als sehr grobe Schätzung) registriert man ein sinken der T-Helferzellen bei konstant hoher Antikörper- und Killerzellenpopulation. Aus der Sicht der DCA ist es eine chronifizierte Phase, ihr Eingreifen wird hier außerhalb von manifesten Symptombildern nicht erwartet. In der dritten Phase des Vollbildes der AIDS-Erkrankung ist die Immunabwehr am Boden und der Virus überflutet den Körper. Die Anzahl der Helferzellen schrumpft von ca. 1000 pro Microliter Blut bei Gesunden auf unter 20 in der Endphase von AIDS. Da es nicht bekannt ist, wie weit das unspezifische Immunsystem nun geschädigt ist, wäre es vermessen hier Prognosen über eine DCA-Wirkung zu machen – wir denken sie sind nicht gegeben.

Also-> Wenn es zu manifesten Krankheitsbildern in Stufe eins uns zwei kommt, ist die Beeinflussung vieler Ausprägungen (die den DCA-Kriterien entsprechen!) möglich. Dies wurde auch praktisch in Einzelfällen von Ärzten befunden beim: Lymphadenopathie-Syndrom (LAS), Lymphknotenschwellungen (frische und mäßig veraltete), Kaposi-Sarkom im Anfangsstadium, Aids-Related-Complex (ARC), sowie generalisierten Virosen wie Gehirnentzündungen. Darüber hinaus wird eine Wirkung von DCA auch bei allen anderen den Kriterien entsprechenden Suberkrankungen wie Feig- oder Feuchtwarzen (Kondylomen) oder Herpes angenommen. Spätere Infekte der dritten Phase wie Mykosen, Lungenentzündung und Protozoen-Infekte sind nicht mehr behandelbar, denn das Abwehrsystem des Körper ist nun nicht mehr ausreichend einsatzfähig. Wie weit also DCA Einfluss auf die Grunderkrankung - den HIV-Virus selbst hat, ist die große Frage, die noch wissenschaftlich abgeklärt werden muss.



Krebs

Wir weisen hier explizit noch einmal darauf hin, dass Behandlungen von Tumorerkrankungen ausschließlich in die Hände von Fachärzten gehören. Dieser Abschnitt ist ausschließlich an entsprechend ausgebildetes Fachpersonal gerichtet.

Eingangs will ich eine medizinische Beobachtung schildern, welche bislang nicht hinreichend erklärt werden konnte. Entlang unseres Lebensweges verändert sich nämlich unsere Empfänglichkeit für Krebs sehr stark. Kommen wir auf die Welt, so haben wir bis zum etwa 18 Lebensmonat eine hohe Krebsanfälligkeit. Dann sinkt sie auf ein Minimum, um ab der Pubertät wieder etwas anzusteigen. Wenn wir dann erwachsen werden sinkt sie wieder, und steigt langsam mit dem Alter an. Mit dem Wissen über DCA im Hintergrund können wir dies sehr leicht erklären. Ein Neugeborenes hat noch keine Darmflora. Diese entwickelt sich erst dann, wenn es überall zu krabbeln beginnt, und Umweltbakterien sammelt. Danach haben wir oft kerngesunde Kinder. Erst in der Pubertät treten vor allem bei Jungs die Hormone stark ins Spiel, und wir haben Sexualhormone als Antagonisten zum DCA-System. Ab dem frühen Erwachsenenalter hat sich das beruhigt, und unsere Krebsresistenz steigt wieder. Sie nimmt dann erst wieder altersbedingt zu.

Krebs kennzeichnet als Containerbegriff schnell wachsende metastasierende Tumorherde im Körper, und ist eine schwierige Indikation für DCA - aber eine mögliche. In unserem Körper entstehen wohl täglich Krebszellen, welche jedoch umgehend vom unspezifischen Immunsystem eliminiert werden. Ich möchte hier daran erinnern, dass die Makrophagen die Fahigkeit zu beitzen scheinen alle nicht mehr zum Körper gehörenden Zellen zu identifizieren und zu vernichten. Schwierig wird es erst dann, wenn einer oder gar mehrere problematische Faktoren das Gleichgewicht von Entstehung und Bekämpfung der Krebszellen stören. Dazu gehören unseres Erachtens die folgenden:

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Die Anzahl der Krebszellen steigt sprunghaft z.B. in Folge einer erhöhten Dosis radioaktiver Strahlung oder Karzinogenen aus der Umwelt (Toxine).
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Der Patient hat eine höhere genetische Disposition für Krebs.
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Das hormonelle System ist dauerhaft durch erhöhte Stressbelastung zugunsten des kortikoidalen Systems verschoben, also zu Ungunsten des DCA-Systems.
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Das unspezifische Immunsystem ist angeschlagen, was hier meist mit einer angeschlagenen Darmflora zu tun hat. Laut Literatur haben praktisch alle Krebspatienten Dysbakterie!

Kommt dies also alles zusammen (und manchmal genügt nur ein Grund), dann kann das Immunsystem die ansteigende Krebszellenzahl nicht mehr bewältigen, und eine wie auch immer geartete Krebserkrankung (abhängig vom Karzinogen oder anderem Auslöser) kann beginnen.

In der Praxis sieht es bei vielen Krebsarten so aus: An den Stellen wo frischer Krebs entsteht, haben wir wie bei Entzündungen eine Ansäuerung des Gewebes an einem lokalen Fokus – einem Gebilde entarteter Zellen. Ein initialer Einsatz von DCA ist also entsprechend der notwendigen immunologischen Kriterien des unspezifischen Immunsystems möglich. Das problematische ist jedoch, das meist der Krebspatient an Alkalose des Blutes (alkalische pH-Verschiebung) bei gleichzeitiger Azidifizierung (Übersäuerung) des Gewebes leiden. Dadurch wird die Aktivierung der DCA am Krebsherd erschwert und zugleich eine fehlbesiedelung des Dames (Mykosen, etc.) erleichtert - was rückwirkend eine DCA-"produktive" Flora schwächt. Zudem sind die Tumoren nach Bestrahlung und Chemotherapie nicht aktiv (und sauer) genug, um den Makrophagen genug Angriffsfläche zu geben. Schließlich erkennen wir frischen Krebs meist nicht – außer es findet zufällig gerade eine Vorsorgeuntersuchung statt. Wenn der Krebs dann offenbar geworden worden ist, ist die Tumormasse oft schon so groß, dass sie vom Immunsystem nicht mehr bewältigt werden kann.

DCA wurde vorwiegend bei Patienten außerhalb der Behandlungsphasen angewandt sowie dort angesetzt, wo Spontanremissionen aus der Literatur bekannt sind, wie bei Nierenkrebs, Melanomen, Lymphdrüsenkrebs, dem Neuroblastom und Weichteiltumoren. Das sind gemäß derDCA-Theorie ihre prognostizierten Wirkungsgebiete. Es gibt jedoch in der Krebsbehandlung Bereiche, wo eine Tumorveränderung mit DCA nicht zusammenhängt. Das gilt etwa für Tumoren an sehr alkalischen Körperteilen (Gebärmutter, Leber, Lunge, etc.), oder solche ohne Lokalisation (Leukämie). DCA bewegt sich auch hier im Rahmen ihrer Möglichkeiten des unspezifischen Immunsystems. Diagnostisch hat sich folgende Faustregel bewährt: "Sind bei einer Krebsart Spontanheilungen bekannt, dann ist eine DCA-induzierte Behandlung sinnvoll."

Letztendlich kann alles in allem nach gut 40 Jahren Praxis in diesem Bereich gesagt werden: „Wer eine gesunde Darmflora und ein intaktes DCA-System besitzt sowie nicht durch einen unglücklichen Zwischenfall einer unnatürlich hohen Dosis von krebsauslösenden Stoffen ausgesetzt wurde, ist kein verlockender Kandidat für einen Krebs.“




Mittelohrentzündung

Die Erreger der Mittelohrentzündung (Otitis) sind meist Bakterien. Die Wirkung von DCA ist bei ganz frischen Infektionen fantastisch – bevor die Entzündung Eiter gebildet hat. Der Fall ist gut mit dem Ansprechen auf Angina vergleichbar. Der Entzündungsschmerz verlässt den Patienten nach 12 bis 24 Stunden völlig – bei einer ersten Dosierung von DCA am Abend über Nacht!

Es gibt hier viele Heilungen dieser bei Kindern häufigeren Erkrankung im Umfeld der DCA-Anwender. Es ist nur zu beachten, dass die Wirksamkeit der Desoxycholsäure ab dem Zeitpunkt der Eiterbildung rapide nachlässt. Als Schmankerl wurde auch die Otitis eines Hundes geheilt - denn dieser hat ja ebenfalls als ein höheres Säugetier ein DCA-System.




Nervenentzündungen

Der Begriff der Nervenentzündungen wird als ein Sammelbegriff für mannigfaltige Symptome von Entzündungen des Nervensystems (Neuritiden) verwendet, meist ausgelöst durch Viren (Herpes, Zeckenencefalitis, Gürtelrose), mechanische Reize (Nervenkompression, Bandscheibenvorfall), oder als Folge von Infekten (wie z.B. die Trigeminusneuritis).

An vielen Stellen wo eine Nervenentzündung vorliegt, wirkt DCA kleine Wunder, weil hier alle Kriterien für den DCA-Einsatz erfüllt sind. Alle als Nervenentzündung (Neuritis und Polyneuritis) diagnostizierten Erkrankungen wurden mit DCA innerhalb von rund zwei Tagen abgeheilt. Schmerzen traten zum Teil schon nach vier bis sechs Stunden dauerhaft zurück.

Wichtig ist es die Neuritis von der Neurasthenie abzugrenzen. Letztere ist ein unscharfes Krankheitsbild, da die Ursachen teils psychosomatisch sein kann, manchmal aber auch unerkannt somatisch, wobei dann die Diagnose Neurasthenie eine Ausschluss-Verlegenheitsdiagnose ohne praktischen Nutzen ist.

Es ist hier jedoch wichtig sich über die Grundursache einer Neuritis im klaren zu sein. Ist die Ursache zum Beispiel eine konstante mechanische Reizung durch einen Wirbel, dann kann DCA natürlich nur die Symptome lindern, nicht kausal heilen.




Sehnenscheidenentzündung

Es ist hier die Rede von einer nichteitrigen Entzündung im Sehnenbereich (Tendosynovitis, Tendovaginitis), meist durch eine mechanische stereotype Überbeanspruchung. Klassisch passiert sie in den Handgelenken, z.B. bei stereotyper Dauerbeanspruchung beim Stricken oder Schreiben.

Es ist eine allen Kriterien nach wunderbare Indikation für DCA – und so wirkt dann Desoxycholsäure auch. Wunderbar. Es gibt hier keine offiziellen Untersuchungen, da diese Indikation erst vor kurzem aufgefallen ist. Eine Abheilung erfolgt hier meist in zwei Tagen – egal wie groß die Schmerzen davor waren.




Warzen

Der Erreger ist der Warzen-Virus. Die Erkrankungsherde sind im Endeffekt kleine Tumoren. Gott sei Dank handelt es sich hier aber um keine echten Tumoren...

Solange sich die Warze in der Wachstumsphase befindet wirkt DCA, und zwar exzellent. Ist sie aber ausgewachsen, so ist es kein akuter Infektionsherd mehr, und wir haben keine Eingriffmöglichkeit mehr. Hier wurden viele sehr effektive Heilungen registriert.




Windpocken

Windpocken sind eine Primoinfektion mit dem Varizella-Zoster-Virus. Es ist eine klassische Kinderkrankheit und sehr ansteckend. Hier zeigt DCA wieder einmal ihre superbe Wirkung bei frischen Virusinfektionen. Die Krankheit wird von zwei Wochen auf ein paar Tage verkürzt, davon so zwei bis drei Tage mit Beschwerden, danach nur noch kleine eingetrocknete Pusteln ohne weitere Symptomatik.

Hier gibt es etliche sehr aussagekräftige Befunde für die hohe Wirksamkeit der Desoxycholsäure. Aufgrund der Vernünftigkeit einer Immunisierung gegen diese sehr ansteckende Kinderkrankheit ist es hier jedoch sinnvoll, DCA erst leicht verspätet nach Erkrankungsbeginn einzusetzen, etwa zwei Tage nach Ausbruch der Erkrankung. Ansonsten reagiert das unspezifische Immunsystem zu schnell, und gibt dem spezifischen Immunsystem keine Chance Antikörper zu bilden.




Wunden

Etwas banal gesagt: Mechanische Verletzungen der Haut und des darunter liegenden Gewebes. DCA hat erwiesenermaßen eine die Wundheilung unterstützende Wirkung, gleich in zweierlei Hinsicht.

Die Reparaturprozesse des Gewebes werden verbessert (das unspezifische Immunsystem aktiviert auch Granulationsmediatoren, etc.), was eine etwas beschleunigte Wundheilung nach sich zieht. Entzündungsprozesse entstehen nicht, oder gehen umgehend zurück, wenn DCA eingesetzt wird.

Diese Wirkung ist so gut, dass ein niedergelassener Arzt versucht hat die beschleunigte Heilung von Operationswunden im Zahnbereich trotz der vorangegangenen Veröffentlichungen von Herrn Dr. B. Vlcek patentieren zu lassen (siehe Publikationen). Es wird hier jedoch empfohlen DCA erst bei einsetzenden Entzündungsprozessen anzuwenden, d.h. bei Wunden die von selbst schmerzen. Man sollte das Immunsystem nicht unnötig hochfahren, das heißt möglichst nah an den aktuellen Körperpotentialen behandeln.

 

 

 

Indikationen für DCA


Keine Indikationen für DCA

> genaue Beschreibung

 

 

 

 

 

 

 

 
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