dca <DCA Das Immunvitamin>
 
 

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Wie wirkt DCA in unserem Körper?

Dies Site richtet sich ausschließlich an Professionelle des medizinischen Heilgewerbes. Wenn Sie Patient sind, suchen Sie einen in der Arbeit mit DCA lizensierten Arzt oder Heilpraktiker über unsere Websuche auf.

Hier erfahren Sie in 10 Minuten das Wesentliche über das Wirkprinzip der Desoxycholsäure. Am Ende der Lektüre werden Sie die wesentliche Funktionsweise ihrer DCA-basierten ersten Immunabwehr kennen.


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Die Entdeckung
> Die Rolle der DCA in der Krankheitsabwehr
> Die Stufen des DCA-Mangels

Die Entdeckung

DCA steht für DESOXYCHOLSÄURE (DeoxyCholic Acid) - nicht zu verwechseln mit Dichlorazetat, einer anorganischen Chemikalie die in der Krebsbehandlung versucht wird. Desoxycholsäure ist seit rund 100 Jahren als eine körpereigene Substanz in ihrer Existenz bekannt. Da sie unseren sekundären Gallensäuren zugeordnet wird, wurde ihr bisher nur eine Rolle in der Verdauung zugeschrieben. Bei näherem Hinsehen zeigt sie jedoch ein völlig anderes physiologisches Verhalten als alle anderen Gallensäuren – da sie auch eine gänzlich andere Kernfunktion hat.

Die eigentliche Wirkung von DCA in unserem Körper wurde durch einen Zufall 1967 von einem tschechischen Forscherteam unter der Leitung von Herrn Dr. Bohuslav Vlcek entdeckt. Zu dieser Zeit war Herr Vlcek als designierter Nachfolger des Nobelpreisträgers der Chemie Prof. Hérovský der fachliche Leiter der Chemischen Fakultät der Prager Karls-Universität. Seine Entdeckung bestand darin, dass die Hauptaufgabe der DCA die eines Immunmodulators ist, welcher teile unseres unspezifischen Immunsystems steuert. Später entdeckte er auch ihre Zweitfunktion im Hormonregelkreis unseres Körpers. Alle auf dieser Site angeführten Fakten beruhen somit rein auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen 40jähriger interdisziplinärer biologischer, chemischer, pharmazeutischer und medizinischer Forschung. Sie wurden mittlerweile vielfach wissenschaftlich publiziert und tausendfach in ärztlicher Praxis bestätigt.

Die Funktion von DCA als Immunmodulator wurde bisher vom Mainstream der Pharmaforschung nicht erkannt, da diese ihr Augenmerk fast ausschließlich auf das spezifische Immunsystem lenkt. Dadurch wurde in den letzten Jahrzehnten am unspezifischen Immunsystem (welches von DCA aktiviert wird) vorbeigeforscht. Somit gilt DCA offiziell noch als ein nutzloser „Irrtum der Natur“, als ein sinnloses entwicklungsgeschichtliches Überbleibsel. Trotzdem wurden auch von der konservativen Medizin Applikationen versucht etwa als Emulgator in Lebensmitteln, sowie in Verbindung mit anderen Gallensäuren als Choleretikum (gallentreibendes Medikament).

Die Naturheilkunde hat zu DCA jedoch einen anderen Stand. Es ist zu betonen, dass verschiedene Kulturen seit Jahrhunderten pflanzliche Medikamente zur Behandlung bestimmter Erkrankungen nutzen, deren Hauptwirkstoff DCA ist - ohne diese Wirkkomponente und ihren Wirkmechanismus zu kennen. Ein Beispiel ist das chinesische Medikament
"Niuhuang" (schisandra chinensis), welches bei Immunschwäche und zur Therapie entzündlicher Infekte eingesetzt wird. Ein anderes ist ein in Polen verwendeter Baumpilz, welcher einen der DCA sehr verwandten Wirkstoff hat ebenso antientzündlich angewandt wird.


Die Rolle der DCA in der Immunologie


DCA ist eine Substanz, welche in einem gesunden Menschen alle Körpergewebe durchtränkt und in einer inaktiven Form patrouilliert. Stößt sie auf einen Entzündungsherd oder einen Tumor - das Blut ist in deren Umgebung saurer - wandelt sie sich in eine aktive Form um und modeliert die Immunabwehr. Der Teil der Immunabwehr auf welches DCA einwirkt ist das unspezifische Immunsystem, dessen Träger vor allem die großen Fresszellen - die Makrophagen sind.

Der Makrophage im  Immunsystem

Das DCA-Molekül hat zugleich auch eine steroidale Bauweise, womit es auch wie ein aktives Hormon des natürlichen Hormongefüges unseres Körpers wirkt. Es geht an Rezeptoren des vegetativen Nervensystems und steht im Wettbewerb mit Stresshormonen (kortikoidales System) sowie mit manch anderen Hormonen. So werden zusätzlich zur immunmodulierenden Wirkung auf das vegetative Nervensystem einwirkende parasympatische Effekte beobachtet.

 


Die Stufen des DCA-Mangels


Aufgrund von Hunderten von Befunden lässt sich klar sagen: Nur bei einem ausreichend hohen DCA-Gehalt im Gewebe ist eine hinreichend stabile erste Immunabwehr und harmonisierte Körperphysiologie gegeben - und somit eine robuste Konstitution. Mit einem gesunden DCA-System haben manche Krankheiten wie Krebs keine echte Chance sich zu entwickeln. Sinkt unser DCA-Spiegel jedoch, werden wir zusehends anfälliger für Infekte und Krankheiten, welche vom unspezifischen Immunsystem hätten abgewehrt werden sollen. Wir nennen es die „Stufen des DCA-Mangels“ oder „Stufen der DCA-Avitaminose“ Diese Stufen kann jeder für sich selbst überprüfen, und so indirekt Rückschlüsse auf den Zustand der eigenen initialen Abwehr ziehen.

Stufe 1: Ein behinderter DCA-Kreislauf führt zu vegetativer Dystonie
Auf dieser ersten Stufe eines nicht-perfekten DCA-Systems finden wir Störungen, welche wir als industrialisierte Menschen zum Teil gar nicht mehr als Störung wahrnehmen, sondern als unvermeidliche Schwächen des Körpers verkennen. Es sind hier all die Symptome zu finden, welche auf einer einseitigen Überaktivierung des vegetativen Nervensystems durch Gegenspieler der DCA beruhen, auch wenn eigentlich genügend DCA im Körper wäre. Dazu gehören zum Beispiel Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Probleme mit dem Stuhlgang wie Verstopfung sowie andere Beschwerden im Verdauungstrakt.

Stufe 2: Leichte DCA-Avitaminose führt zum Kränkeln
Die zweite Stufe beruht auf einem gestörten DCA-Kreislauf oder einer leichten Unterversorgung mit DCA. Unsere Abwehr reicht zur Bekämpfung schlimmerer Erkrankungen aus, jedoch nicht für die „kleineren Krankheiten zwischendurch“, die wir gerne im Alltag mit symptomlindernden Medikamenten verdrängen. Wir kränkeln. Beispiele sind hier fieberhafte Erkrankungen und Grippen welche nicht in wenigen Tagen abheilen, sondern sich über Wochen schleppen, Akne, eine schwere Wundheilung und Warzen.

Stufe 3: Mittlere DCA-Avitaminose führt zu Krankheiten
Auf dieser Stufe des DCA-Mangels wird in unserem Körper definitiv zu wenig DCA produziert. Nun sind wir anfällig für manifeste Erkrankungen, welche wir durch den damit verbundenen Schmerz nicht mehr verdrängen können und welche uns im Alltag funktionsuntüchtig machen. Hier sind virale Entzündungskrankheiten mit lokalen Herden wie Herpes oder Windpocken zu finden, sowie Rückfälle in latente lokale bakterielle Entzündungen wie Mittelohrentzündung, Harnwegsinfekte oder Sinusitis. Neuralgien sind hier auch zuhause.

Stufe 4: Schwere DCA-Avitaminose führt zu schweren Erkrankungen
In diese Kategorie gehören Krankheiten, welche ein Mensch mit einem halbwegs stabilen DCA-System nicht bekommt, außer er wurde extremen Umweltbelastungen oder einer hohen (bzw. sehr infektiösen) Erregerlast ausgesetzt. Diese Krankheiten sind also zu einem guten Teil mit dem Basiswissen über das eigene DCA-System vermeidbar! Hierher gehören viele Autoimmunkrankheiten, viele chronifizierte Krankheitsbilder, sowie Krebs und potentiell auch AIDS.

 

 
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